Die St. Ulrichskapelle, Lindau-Aeschach



Nachdem das streng reformierte Lindau 1806 bayerisch geworden war und zunehmend katholische Verstorbene bestattet werden mussten, richtete man auf dem alten Lindauer Friedhof in Aeschach 1826 neben den beiden evangelischen Kirchhofteilen einen geräumigen katholischen Friedhof ein. 1849 entstand dort dank großzügiger evangelischer Bürgerspenden und Eigenleistungen eine Kapelle. Bis zur Erbauung der Pfarrkirche St. Ludwig war die damals sogenannte Auferstehungs-Kapelle Aeschacher Gotteshaus, unterstand jedoch der Stiftspfarrei. 1995 bis 1998 machte die schlechte Bausubstanz eine Schließung und Renovierung unumgänglich. Bei dieser Renovierung wurde das Deckenfresko der neugotischen Apsis sorgfältig restauriert und der Innenraum farblich neu gestaltet. Mit der feierlichen Wiedereröffnung nach der Renovierung wurde der Name der Kapelle in St. Ulrichskapelle nach dem Bistumspatron des Bistums Augsburg als St. Ulrichskapelle geändert. 


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Die katholisch St. Ulrichskapelle im Alten Friedhof zu Aeschach. (Zeichnung: Max Antesberger - "Mantes" 2015)