Lasst euch vom Geist berühren.
Dann werden wir – das glaube ich fest – das Wunder von Pfingsten erfahren, das Wirken des Heiligen Geistes. Dann werden wir wieder verstanden werden: Dass die Auferstehung Realität unseres Lebens ist, der Auferstehungs-glaube das Fundament unseres Denkens, Fühlens und Handelns, der tragfähige Halt des Lebens. Dass wir unser Leben durch das Licht der Auferstehung betrachten. Dann verstehen wir den Nächsten, egal, welche Sprache er spricht, denn er ist der Bruder und die Schwester, für die Jesus auch auferstanden ist. 

Wenn wir

nicht mehr

anders können, als über das

zu reden,

was uns das Wichtigste ist, der Glaube an Jesus Christus,

dann ist

 

Pfingsten.

 

 

Nicht laut reden, oder fordernd, sondern leise, aber eindringlich. 



Gottes Kraft – Power fürs Leben!

 

Die Kirche ist bis auf die letzten Stehplätze gefüllt, als Bischof Losinger mit Pfarrer Niklewicz, Pastoralreferent Lau und den Ministranten feierlich in die Kirche einzieht. „Ich freue mich, fünfzig jungen Menschen das Sakrament der Firmung spenden zu dürfen“, begrüßt der Weihbischof die Gäste.

Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Gottes Kraft – Power fürs Leben“. Doch gleich zu Beginn des zweiten Liedes fehlte dem Chor Rückenwind sämtliche Power. Schuld war ein fehlender Stecker am Stromnetz. „Genauso geht es uns, wenn wir ohne Power durch das Leben gehen“, griff Ludwig Lau den Faden auf.  

Auch Weihbischof Losinger beschäftigte sich in seiner Predigt mit der Power des heiligen Geistes und stellte zu Beginn den Jugendlichen die Frage, wozu es das Sakrament der Firmung braucht? „Gerade heute braucht es diesen besonderen Segen mehr denn je“, stellte er schnell fest. Bevor ein Schulanfänger die erste Unterrichtsstunde erlebe, habe er im Schnitt bereits 8.000 Stunden vor den digitalen Medien verbracht. Dies hinterlasse Spuren. Um so wichtiger sei es für junge Menschen in der Kirche Mut, Power und vor allem Durchblick zu erhalten. Es brauche mehr denn je den heiligen Geist, um zu unterscheiden, welche Wahrheit die richtige ist. Außerdem müssen Jugendliche viel Mut mitbringen, wenn sie heutzutage auf einer Party sagen, dass sie gehen, weil sie noch ministrieren müssten. Auch die Firmpaten sprach der Bischof direkt an. Er forderte sie auf, den Jugendlichen das Wertvollste zu schenken, was sie hätten. Nämlich Zeit. „Sucht das Gespräch mit den Firmlingen und diskutiert mit ihnen darüber, was sie im Leben trägt“, bat er die Erwachsenen.  

Im Anschluss daran wurden die Jugendlichen feierlich gefirmt. Dabei sprach der Bischof jeden einzelnen mit seinem Namen an und erläuterte beiläufig viel biblisches Hintergrundwissen über den Ursprung einzelner Namen.

Feierlich umrahmt wurde der Gottesdienst von den schwungvollen Liedern der Band Rückenwind. Die Lesung sowie die Fürbitten trugen die Jugendlichen selbst vor.

In seinem Schlusswort rief Weihbischof Losinger den Firmlingen zu: „Ihr seid die Zukunft der Kirche.“ Und er versicherte Ihnen, dass sie auch in Zukunft gern gesehene Gäste in jedem Gotteshaus seien.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand vor dem Pfarrsaal ein Sektempfang zu Ehren der Firmlinge statt.

 

 

Stefanie Pompeuse




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Heimat und Umgebung unserer

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Zwei Fuchswelpen vor ihrer Höhle, nahe Höhenreute.

Bild: © Wolfgang D. Schneider


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