Die das große Wort führen, verstummen vor dem Rufer in der Wüste. Die, die meinen, um sie drehe sich alles, werden Statisten, rollen dem Herrn den roten Teppich aus, sind nicht der Mittelpunkt, sondern werden zum Beiwerk des Geschehens. Der Fingerzeig des Täufers verweist auf den, der wirklich wichtig ist.


Jedes Gebet ist ein Zeichen, dass wir wachen. Und nicht nur das. Es ist zugleich ein Licht, das uns wach und frisch hält.

 

Helmut Thielicke


Advent:

 

Es gibt mehr, als ich mir vorzustellen vermag. Es ist mehr verheißen, als ich zu hoffen wage.

Gott kommt. Anders.

Advent: Blick in den Himmel. Über den Horizont hinaus.

 

Karl-Heinz Lenzner



„Alle Jahre wieder "............. oder doch anders ?

 

Liebe Pfarrangehörige,

 

in den vor uns liegenden Tagen wird sicher bei vielen von der sog. besinnlichen Zeit des Advents kaum etwas zu spüren sein. Ist es wirklich so schwer, einmal völlig abzuschalten - geistig und seelisch sozusagen offline zu gehen????

 

Von alters her ist es die Adventszeit, in der nicht wenige Menschen dies immer wieder versuchen. Eine, zwei, drei, vier Kerzen bis Weihnachten - frühe Dämmerung, - lange Abende. Wie geschaffen dazu, sich einmal aus allem rauszuziehen.

 

Und doch, liebe Pfarrangehörige, gibt es nicht wenige auch unter uns, die jede Anstrengung in Kauf nehmen, damit es um sie her und vor allem in ihnen drin nicht wirklich ruhig wird. Sie hetzen, verstricken sich in ein heilloses Gestrüpp aus Kaufen und Schenken.

 

Wo trotzdem Zeitlücken entstehen, zücken sie das Handy oder lassen sich von Musik und Bildern berieseln. Sie ist schwer auszuhalten, die Stille. Für manche ist sie kaum zu ertragen. Auch ich habe hin und wieder damit meine Probleme, muss ich zugeben.

 

Gestern Nachmittag hat das fast eine Stunde gedauert. Dann endlich war es so weit: Ich saß in meinem Wohnzimmer, trank Tee, schaute der Kerze zu, dem Spiel der Schatten an der Wand und horchte auf die Uhr. Längst hat sie die volle Stunde überschritten.

 

Mein Blick fiel auf den Zettel mit der Liste. Merkwürdig, selbst das, was ich dick unterstrichen hatte, so vordringlich schien es mir gar nicht mehr.

 

In den nächsten Tagen ist es soweit, wir feiern Weihnachten!

 

Werde still, meine Seele und ..... lass endlich Gott zu mir kommen, damit ich auch (in mir) die Stimme höre, die von Friede, Liebe und Geborgenheit spricht.

  

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Nächsten, uns allen, ein erfülltes und friedvolles Weihnachtsfest und den Segen des Christkindes für das Jahr 2019.

 

 

Ihr / Euer D. Niklewicz, Pfr.


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am 11. November 2018

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